Mancher unterschätzt vor allem die Größe des Gebietes! Fahren Sie von Palmwag aus ins Mariental oder ins Hartmannstal so brauchen Sie für die einfache Strecke 2 - 3 Tage. Nicht anders sieht es aus, wenn Sie von Ruacana aus starten. Epupa Falls könnten Sie zwar an einem Tag schaffen, aber mehr dann auch nicht. Weiter ins Marien- oder Hartmannstal reicht dann ein weiterer Tag nicht. Zwei Tage müssen Sie auch einplanen, wenn Sie von dem infrastrukturarmen Opuwo in ins Namibische Hartmannstal oder Mariental fahren.
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Namibia allgemeine Informationen, Schwerpunkt Kaokoveld
Namibia
ist eigentlich ein leicht zu bereisendes Land. Überwiegend kann man seine Reiseroute nach den Übernachtungsstellen planen. Diese sind gut übers Land verteilt in vielfältiger Anzahl vorhanden. Zudem sind Straßen und Pisten in den meisten Landesteilen ausreichend beschildert. Diese ändert sich aber sobald man in die gering besiedelten Gebiete, insbesondere den nordwestlichen Teil Namibias besucht. Sie brauchen übrigens einen Internationalen Führerschein für Namibia.
Hier, in den kaum besiedelten Gebieten Namibias gibt es dann in der Regel weder Wasser noch Verkehrsschilder ja auch mit einem normalen Fahrzeug kommt man nicht weit. Ein Allradfahrzeug ist unverzichtbar. Wer Palmwag (Sesfontein) oder Opuwo wie auch Ruacana in Richtung Nordwest-Namibia verlässt, der ist sofort in einem unwirtlichen Gebiet ohne jede Information und Versorgung. Zwar haben diese Gebiete ihre ausgesprochene, eigene und eigenwillige Schönheit, aber sie haben auch eines gemeinsam - sie sind menschenfeindlich. Dabei ist der Nordwesten Namibias doch von den Himbas besiedelt. Aber Vorsicht, wo die Himbas leben, da können wir noch lange nicht überleben !
Reisezeit für Namibia: Die sichersten Termine liegen zwischen Mai und September. Dann ist Trockenzeit in Südafrika, Sambia, Namibia und Botswana – die ideale Zeit für Safaris. Die Tiere sind jetzt mehr an den Wasserstellen aufzufinden. Daneben eignen sich mit Einschränkungen auch die Monate April und Oktober - Dezember. Fast jedes Jahr gibt es Übeschwemmungen und ernsthafte Behinderungen in den Monaten Januar und Februar. Wir können nicht empfehlen, Namibia in dieser Zeit zu besuchen. Selbst im April müssen Sie gelegentlich noch mit Wasser aus der vergangenen Regenzeit rechnen. Zudem steht das Gras sehr hoch. Es ist dann äußerst schwierig, Tiere in den Nationalparks zu beobachten. Nicht alle Strasse werden /können uneingeschränkt befahrbar sein. Zwischen Oktober und Dezember wird es in vielen Gebieten bereits unerträglich warm. Gerade im Dezember gibt es auch viele einheimische und südafrikanische Urlauber. Dieses führt oft zu einer starken Belegung der Übernachtungsmöglichkeiten und den namibischen National-Parks. Gelegentliche Regenfälle sind auch im September / Oktober nicht ausgeschlossen. Tageszeit: MEZ + 1 Stunde, erstes Wochenende September bis erstes Wochenende April MESZ – 1 Stunde erstes April-Wochenende bis erstes September-Wochenende
Versorgung im Kaokoveld Namibias::
Benzin, auch Diesel gibt es in Sesfontein, Ruacana und Opuwo. Gerade in Sesfontein ist die Benzinversorgung nicht sicher. Oft muss man hier weiterfahren, bis zu dem 120 km entfernten Palmwag.
Einkaufen können Sie zuletzt etwas in Ruacana, jetzt auch im OK Supermarkt in Opuwo. Palmwag und Sesfontein bieten geringe Einkaufsmöglichkeiten. Wasser erhalten Sie an den Zielorten, am Ende des Hartmannstales
oder Marientales wie auch in Epupa und natürlich in Sesfontein, Ruacana und Opuwo. Manchmal auch unterwegs bei einheimischen Ansiedlungen. Die Qualität reicht uns aber sicher nicht.
Reifen gibt es nur in Opuwo. Seit 2008 hat neben dem OK Supermarkt ein Reifenhändler aufgemacht. Reifen sind vielfach vorrätig. Ebenso Auswuchtmaschine und Montiergerät.
Namibia birgt Gefahren:
Liegenbleiben, wegen Reifenschäden oder techn. Defekt und nicht zuletzt wegen unterschätzter Benzinmenge scheint mir wohl die häufigste Ursache zu sein. Trifft so etwas ein, so bleiben Sie auf jeden Fall bei Ihrem Auto und laufen nicht davon. Finden wird man Sie nur bei Ihrem Fahrzeug. Hoffentlich sind Sie dann nicht von den Hauptstrecken abgewichen, so dass Sie auch der nächste Tourist der vielleicht morgen, übermorgen oder in 3 Tagen kommt auch entdeckt. Bitte denken Sie im Vorfeld an die Mitnahme grosser Mengen von Wasser und Lebensmittel. Unter einem Überlebensvorrat von 2 Wochen sollten Sie in dieses Gebiet nicht einfahren. Ein Satellitentelefon wäre neben der Navigation natürlich hilfreich. Wildtiere die einem gefährlich werden können gibt es ebenfalls. Zwar ist Ihre Anzahl nicht besonders hoch, aber gelegentlich werden doch Löwen oder Löwenrudel gesichtet.
3 km westlich der Palmwag Lodge haben wir eine Löwin und mehrere Hyänen gesichtet !!!
Malaria in Namibia:
Vorbeugung ist aus eigener Erfahrung (2 x selbst betroffen) unverzichtbar. Malarone ist zwar teuer, scheint aber für den Normalurlauber die beste Empfehlung zu sein. Fragen Sie Ihren Arzt und begnügen Sie sich keinesfalls mit den ansonsten preisgünsigerenaber weniger hilfreichen Mitteln. Für Langzeitaufenthalte bietet sich das preisgünstige Doxycyclin an.
Navigation in Namibia:
Nirgends in Namibia ist eine ausgefeilte Navigation so wichtig wie im Kaokoveld, während man in den restlichen Gebieten durchaus mit einer Karte auskommt. Benutzen Sie deshalb für das Kaokoveld unbedingt ein Navi und wenn Sie keines haben, dann bieten wir Ihnen voll ausgestattete Geräte mit entsprechender Beratung und zu sehr günstigen Preisen ! Den alten Kompass nehmen Sie trotzdem zur Reserve mit.
Rand und N-Dollar in Namibia
In Namibia werden Rand und Namibia-Dollar nebeneinander verwendet und überall auch ohne Einschränkungen gemischt akzeptiert. Das gilt aber umgekehrt nicht für andere Länder, auch nicht für die Republik Südafrika. Wenn Sie beispielsweise in Südafrika mit Namibia-Dollar bezahlen wollen, werden oft erhebliche Einschränkungen gemacht. Wer über die Grenzen fährt, verlangt in Namibia gleich beim Umtausch Rand, die er im Regelfall problemlos erhält. Damit ist man variabel, kann oft Grenzgebühren auch in angrenzenden Ländern problemlos bezahlen. Namibia hat überall Geldautomaten. Meist für Visa, aber auch mit unserer EC-Karte kommen Sie oft an. Bargeld brauchen Sie daher nur wenig vorhalten. Bereits bei Ankunft können Sie am Flughafen etwas wechseln, damit Sie liquide sind. Allerdings sind dort die Kurse nicht für größere Geldmengen ratsam. Besonders in Lebensmittelshops (z.B. Sesfontein) gibt es manchmal einen sog. "Mini ATM". Dort können Sie meist bis 1000 N$ mit der Visakarte abheben. Allerdings sind diese Geräte oft außer Betrieb.
Info: Navigation in Namibia
Info: Navigation in Namibia
Info: Namibia & Kaokoveld
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Info: Navigation in Botswana
Info: Navigation in Botswana
Info: Navigation in Namibia
Info: Navigation in Namibia
Malaria (Betroffenenbericht)
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Info: Namibia & Kaokoveld
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Info: Navigation in Botswana
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Info: Navigation in Namibia
Info: Navigation in Namibia
Malaria (Betroffenenbericht)
Malaria (Betroffenenbericht)
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3 und 7 Euro pro Minute für ein Gespräch nach Europa bezahlen, kostet das Satellitentelefon nur rund 1 Euro /min
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